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17. September 2008, 09:00 Uhr, LG Berlin (Strafkammer, Turmstraße 91), Raum S 701

Ein Datum der deutschen Rechtsgeschichte - Berufung Gravenreuths gegen Verurteilung zu 6 Monaten Haft

2008-06-30, Quelle: Kalender (Jörg Reinholz) | AddThis Bookmark
Die TAZ wird mit Sicherheit berichten und: In einer kleinen, heruntergekommenen Anwaltskanzlei in einer engen, heruntergekommen wirkenden Gasse in der Nähe Münchner Freiheit, genau in der Knazlei des Günter Freiherr von Gravenreuth besteht wirklich Grund zu einer veritablen


PANIK!


"Eine Freiheitsstrafe kann nicht mehr zur Bewährung ausgesetzt werden, wenn das Gericht davon ausgeht, dass der Angeklagte erneut Straftaten dieser Art begehen wird."
[...]
"Es war unbedingt erforderlich, mit Freiheitsstrafe auf den Angeklagten einzuwirken, um auch die Allgemeinheit vor dem Verhalten des Angeklagten zu schützen."


(Zitate aus: AG Berlin-Tiergarten in der Sache 276 Ds 63 Js 6608/06 58/07)


Günter Freiherr von Gravenreuth hat es indirekt bestätigt, es ist der Termin seiner, hier aussichtlos erscheinenden, Berufung gegen das Urteil des AG Berlin-Tiergarten. Gravenreuth mag sich Hoffnung machen, aber aus Sicht des Autors ist alles viel schlimmer, als es sich selbst das erkennende Gericht vorstellen konnte: Nicht Geldgier, sondern sein unsägliches Drängen in die Öffentlichkeit bewegte Gravenreuth dazu, aus einem durch Zahlung erledigten Kostenfeststellungsbeschluss die Domain der TAZ zu pfänden. Der, anders als in seinen Selbstdarstellungen, nie wirklich besonders fähige "Rechtsanwalt" wollte sich mit der Veröffentlichung der Tatsache, dass er die Domain der TAZ gepfändet hatte, über seine Anwalts-Kollegen erheben. So niedrig war sein Motiv aus Sicht des Autors. Es wird nun endlich auch Zeit für die Anwaltskammer München, diesen öffentlichkeitsgeilen Betrüger aus den Reihen der Anwaltsschaft zu entfernen, bevor er noch mehr Schaden anrichtet.

Günter Freiherr von Gravenreuth hat als betrügender Serienabmahner, der sogar Mandate fälschte, Geschichte geschrieben. Sein Aufstieg und sein tiefer Fall soll Nachfolgern eine Lehre sein. Nur leider zeigt sich aktuell am Beispiel eines Kollegen aus Krefeld, das es gerade eitle Unbelehrbare sind, die solche Wege gehen. Eitle Unbelehrbare, wie Günter Freiherr von Gravenreuth selbst einer der schlimmsten ist.

Zum Schluss noch ein Zitat:

"Es gibt die juristischen Ferkelstecher in den Hinterzimmern"



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